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Antrag / Anfrage / Rede

Hitzeschutzplan für Ergolidng

Sommer werden immer heißer. Kommunen müssen sich darauf vorbereiten, damit wir in Zukunft möglichst gut leben können. Ein Hitzeschutzplan hilft uns dabei

Begründung:

Der Sommer 2026 war sehr heiß und trocken. Die anhaltende Erderwärmung wird dafür sorgen, dass es im Sommer in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch heißer und trockner wird. <w:sdt citation="t" id="227969146">(1)</w:sdt>

Die steigenden Temperaturen haben zahlreiche negative Folgen, unter anderem für Menschen (z.B. Gesundheitsrisiken und höhere Katastrophengefahr), Wirtschaft (z.B. Ernteausfälle und Borkenkäferrisiko) und Umwelt (z.B. Austrocknung von Lebensräumen).  <w:sdt citation="t" id="-1989163627">(2)</w:sdt>

Um diesen negativen Folgen zu begegnen und diese abzumildern, sind zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Stadtplanung und weiterer kommunaler Handlungsfelder möglich. <w:sdt citation="t" id="-385104905">(2)</w:sdt>

Der kommunale Hitzeschutzplan soll festlegen, welche Maßnahmen in Ergolding künftig umgesetzt werden.

 

Ausführung:

Der kommunale Hitzeschutzplan soll ein konkretes Maßnahmenpaket erarbeiten

Er soll einerseits Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen (z.B. ältere Personen und Kinder) festlegen, die sich kurzfristig umsetzen lassen.

Andererseits soll der kommunale Hitzeschutzplan Maßnahmen festlegen, die in die künftige Stadtplanung einfließen. Das betrifft die Überarbeitung und Ergänzungen von Bebauungsplänen oder kommunalen Satzungen in Hinblick auf Klimaanpassungen ebenso, wie die Planung kommunaler Hoch- und Tiefbauprojekte.

Wir schlagen vor, dass der kommunale Hitzeschutzplan von unserem Klimaschutzmanager Thomas Kuntscher erstellt wird. Herr Kuntscher ist fachlich dazu befähigt und ist zudem mit den internen Abläufen im Rathaus vertraut. Er ist dadurch in der Lage, die notwendigen Schnittstellen und Eingriffe für den kommunalen Hitzeschutzplan in Planungs- und Arbeitsabläufe auszuarbeiten. Dadurch können die notwendigen Maßnahmen schnell und effektiv umgesetzt werden.

Der kommunale Hitzeschutzplan kann sich an der Bayerischen Klima-Anpassungsstrategie 2025<w:sdt citation="t" id="-1059784979"> (3)</w:sdt> orientieren. Durch den Einsatz von KI sowie durch die Verwendung entsprechender Pläne anderer Kommunen, kann der Arbeitsaufwand begrenzt werden. Die notwendige Arbeitszeit sollte 120 h nicht übersteigen.

Der kommunale Hitzeschutzplan soll bis Ende Februar 2027 vorliegen, um die ersten daraus resultierenden Maßnahmen noch vor dem Sommer 2027 umsetzen zu können.

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