Pressemitteilung
Ökologischer Aschermittwoch in Käufelkofen
Landratskandidat Lorenz Heilmeier
Ergolding. Der ÖDP Kreisverband traf sich am Aschermittwoch zum gemeinsamen Fischessen in Käufelkofen. Mit dabei waren Landratskandidat Lorenz Heilmeier, der Bürgermeisterkandidat von Ergolding, Dr. Max Huber, die 3. Bürgermeisterin von Essenbach, Renate Hanglberger sowie der 1. Bürgermeister von Altdorf Sebastian Stanglmaier.
Stanglmaier, der auf der ÖDP-Kreistagsliste kandidiert, ging in seiner Rede darauf ein, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen ist. „Ich kandidiere für den Kreistag, um künftig noch enger mit den anderen Gemeinden zusammenarbeiten zu können. Die ÖDP-Liste ist dabei diejenige, die meinen eigenen politischen Überzeugungen am meisten entspricht.“, so Stanglmeier.
Renate Hanglberger sprach von den Erfolgen der ÖDP im Landshuter Kreistag. „Ohne uns würde es keine Ökomodellregion in Landshut geben“, so Hanglberger. Dabei sei diese ein Erfolgsmodell, um die heimische bäuerliche Landwirtschaft zu unterstützen und zu stärken. Nachhohlbedarf sieht die 3. Bürgermeisterin und Biobäuerin bei der Versorgung der kommunalen Liegenschaften mit regionalen und biologischen Lebensmitteln. „Die Kommunen haben bei der Vergabe der öffentlichen Kantinen einen großen Hebel, um hochwertige regionale Produkte zu verwerten. Diese Chance muss noch viel stärker genutzt werden. Zum Wohle der Konsumenten, der Landwirte und unserer Umwelt.“ erklärte Hanglberger.
Lorenz Heilmeier ging in seiner Rede auf die Herausforderungen ein, die auf den künftigen Landshuter Landrat zukommen. „Der Landkreis hat mittlerweile einen riesigen Schuldenberg“, so Heilmeier. Schuld sind die Kosten für ein überdimensioniertes neues Landratsamt sowie weitere Bauprojekte, die durch bessere Planung und smartere Lösungen vermieden hätten werden können. Als Beispiele nannte Heilmeier den Abriss und Neubau der Realschule Vilsbiburg und den Neubau der Hauswirtschaftsschule. „Alles in allem hätte sich der Landkreis Landshut gut 100 Millionen können, ohne dass es zu Einbußen in den Behörden oder der Schullandschaft gekommen wäre. Dieses Geld wird uns in Zukunft fehlen. Insbesondere die Erhaltung unserer Krankenhäuser wird dadurch erheblich erschwert.“, referierte Heilmeier. „Wir brauchen künftig mehr ÖDP im Kreistag, um weitere teure Fehlentscheidungen verhindern zu können.“ schlussfolgerte Heilmeier zum Ende seiner Rede.
Dr. Max Huber stellte sein Wahlprogramm für Ergolding vor. „Die konsequente Förderung von Kindern steht schon als Auftrag in unserer Verfassung. Nur leider vergessen das unsere so genannten Volksparteien leider viel zu häufig.“ Konkret forderte Huber die Zurücknahme der überzogenen Gebührenerhöhungen in den Ergoldinger Kindergärten sowie die Verbesserung der Sicherheit auf den Schulwegen. „Die neue StVO gewährt den Kommunen endlich mehr Freiraum z.B. beim Ausweisen von Tempo 30-Zonen. Wir müssen diese Möglichkeiten nutzen, um die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kinder im öffentlichen Raum konsequent zu erhöhen.“, forderte Huber.
Als weiteren Punkt sprach sich Huber für die Entschlackung der Bebauungspläne aus. „Es gibt immer noch viele überflüssige Vorschriften. Diese bieten für die Bürger und die Bauherren keinen Mehrwert. Sie beschäftigen die Verwaltung und verhindern die Schaffung von Wohnraum. Diese Vorschriften müssen wir dringend abschaffen“, so Huber.
Im Anschluss stellten sich die zahlreich erschienenen ÖDP-Kreistagskandidaten vor. Kreistagskandidat Ludwig Huber fasste den Tenor des Abends zusammen: „Mehr ÖDP in den Kreistag. Das bedeutet mehr gute Entscheidungen zum Wohle der Allgemeinheit.“













