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Dr. Max Huber - Bürgermeister für Ergolding

Unsere Zukunft positiv gestalten. Das ist mein Motto für die kommende Wahlperiode. Gerade der Markt Ergolding hat viele Chancen und Möglichkeiten, die Lebenswelt seiner Bürger spürbar zu verbessern. Diese sollten wir nutzen.

Mein wichtigster Punkt ist die Förderung der Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde. „Die Beiträge für die Kinderbetreuung wurden in den letzten drei Jahren um 65 % erhöht. Das ist unsozial und nicht gerechtfertigt. Die Beiträge müssen wieder sinken.

Die Schulwege müssen so gestaltet werden, dass die Kinder auch ohne Elterntaxi jederzeit sicher unterwegs sein können. Darüber hinaus fordere ich eine Infrastruktur der kurzen Wege. Davon profitieren alle Menschen in der Gemeinde. Egal, ob jung oder alt.

Beim Klimaschutz müssen wir endlich ernst machen. Der Markt Ergolding muss aufs Tempo drücken. Besonders die einfachen und kostengünstigen Maßnahmen müssen dringend umgesetzt werden. Heutzutage noch Erdgasleitungen in Baugebiete zu verlegen ist unnötig und obendrein teuer für die betroffenen Bauherrn.

Wir dürfen den Bau von Windrädern auf Ergoldinger Gebiet nicht länger behindern. Vielmehr sollte der Markt Ergolding selbst in Windkraft investieren und den erzeugten Strom über ein kommunales Stromversorgungsunternehmen zu günstigen Preisen an die Bevölkerung und an Gewerbekunden abgeben. Günstiger Strom ist möglich, wenn man die Versorgung selber in der Hand hat. Und er stellt einen echten Gewinn für alle Menschen und Gewerbetreibende in unserer Gemeinde dar.

Verbesserungspotential sehe ich in unserer gemeindeeigenen Bürokratie. Die Verwaltungsprozesse gehören digitalisiert. Die Notwendigkeit für Behördengänge und Briefverkehr muss auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem müssen wir unsere Bebauungspläne entschlacken. Alle Regelungen, die keinen städtebaulichen Zwecken dienen, müssen wir abschaffen. Insbesondere diejenigen, die den Bau neuer Wohnungen verhindern.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum in Landshut und Umgebung ist nach wie vor eklatant. Hier benötigen wir schnelle und passende Lösungen. Ich setze mich daher dafür ein, die teilweise schon seit Jahren brachliegenden kommunalen Baugrundstücke endlich zu bebauen. Hierfür strebe ich die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft an.

Ein ausreichendes Angebot an barrierefreien Wohnungen soll insbesondere unseren Senioren helfen, möglichst lange selbstbestimmt zu leben.

Ohne Geld funktioniert nichts. Die Verwaltungskosten der Marktgemeinde sind in den letzten Jahren um über 50 % gestiegen. Ebenso die Ausgaben für unseren Bauhof. Hier sehe ich sehr viel Einsparpotential, ohne dass wir auf etwas verzichten müssen. Außerdem werde ich keine überteuerten Prestige-Bauvorhaben wie das  fast 1,5 Millionen teure Plastik-Pflaster auf dem Festplatz mehr umsetzen.

Ergolding kann mehr. Da bin ich mir sicher. Die ÖDP steht für viele gute Ideen, mehr Bürgerbeteiligung sowie maximale Transparenz im Rathaus.

 


Über mich

Aufgewachsen bin ich in Ergolding auf einem Bauernhof. Meine Kindheit hat mich sehr geprägt. Meine zwei Geschwister und ich lernten früh Verantwortung auf dem Hof zu übernehmen. Noch heute helfe ich gerne bei meinem Bruder auf dem Hof aus, wenn Not am Mann ist.

2002 habe ich mein Abitur am Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut abgelegt. Im Anschluss daran war ich als Zivildienstleistender am Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern. Meine Aufgaben bestanden aus Naturführungen mit Schulklassen, Naturschutzmaßnahmen sowie die Betreuung und Pflege der Klosterliegenschaften. Für die Zeit am ZUK bin ich sehr dankbar. Ich bin dem Kloster, der Benediktbeurer Landschaft und nicht zuletzt den Menschen, die ich damals kennenlernen durfte, immer noch sehr verbunden.

Zum Studium ging es für mich 2003 nach Magdeburg. Dort studierte ich Energietechnik und lernte allerhand über die Wandlung, Speicherung und Nutzung von Energie, sei es in Strom, Wärme oder atomarer Form. 2008 habe ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen.

Von 2010 bis 2015 war in dann in Aachen am Institut für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH. Dort forschte und lehrte ich im Bereich der Gebäudeenergietechnik. 2016 habe ich meine Doktorarbeit in diesem Bereich erfolgreich abgeschlossen.

Zwischen 2015 und 2018 habe ich unsere Immobilienfirma aufgebaut und u.a. mehrere Massivholzhäuser errichtet.

Von 2019 – 2022 war ich als Ingenieur bei der SEHLHOFF GmbH. Seit 2022 arbeite ich bei der SCHOTT AG in Landshut. Dort bin ich u.a. für die Planung und Umsetzung der Versorgungstechnik in unserem neuen Werk sowie für Energiesparmaßnahmen zuständig.

Neben meinem Beruf arbeite ich gerne im Wald. Die nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung meines Waldes liegt mir sehr am Herzen.

Mein Lieblingsort in Ergolding ist unser Waldkindergarten in Unterglaim. Meine Familie stellt dort einen Wald für den Kindergarten (kostenlos) zur Verfügung. Uns ist es ein großes Anliegen, den Kindern eine gute Zeit in der Natur zu ermöglichen. Nebenbei freuen wir uns, wenn auch der Wald schön wächst und uns wertvolles Holz liefert.

Weitere Hobbys von mir sind Fahrradfahren und Schafkopfen.

Ich bin verheiratet und habe eine Tochter.


Politische Positionen


Klimaschutz. Aber einfach!

Klimaschutz geht uns alle an. Die Welt wird ungemütlicher für uns Menschen, wenn sich das gewohnte Klima ändert.

Ich fordere daher:

  • Keine neuen neuen Erdgasleitungen in Ergolding
  • Günstiger und umweltfreundlicher Strom für alle (siehe unten)

    Günstiger Strom für alle

    Die Erzeugerpreise für Strom in Deutschland sinken dank der Erneuerbaren Energien seit Jahren. Trotzdem wird der Strompreis für die Endkunden immer teurer.

    Unser Strommarkt ist derzeit leider so organisiert, dass die Gewinne der beteiligten Konzerne möglichst hoch sind. Die Folgen sind hohe Strompreise für Endkunden mit allen bekannten negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Gleichzeitig werden die hoheitlichen Aufgaben des Stromnetzes über Steuern und Abgaben finanziert.

    Kurz gesagt: Die Gewinne des Strommarktes werden privatisiert, während die Kosten für die Versorgungssicherheit von der Allgemeinheit getragen werden.

    Auch auf kommunaler Ebene können wir dafür sorgen, dass Strom wieder günstiger wird. Als Bürgermeister werde ich mich für die Gründung eines allgemeinwohlorientierten Stromversorgers im Landkreis Landshut nach Vorbild der Regionalwerke einsetzen. Dann können wir selbst unseren Strom erzeugen und zu fairen Preisen vermarkten.

    Der Strommarkt muss reformiert werden. Der Strompreis für die Endkunden muss sinken.


    Bezahlbare Mobilität für alle

    Unsere Gesellschaft altert. Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt. Die Zahl der Hochbetagten steigt.

    Weniger Erwerbstätige bedeuten weniger Wirtschaftsleistung, weniger Pendler weniger Verkehr. Mehr Senioren bedeutet eine zunehmende Anzahl von Menschen die auf Mobilität ohne eigenes Auto angewiesen sind.

    In Ergolding ist die Bevölkerungszahl in den letzten 40 Jahren um mehr als 50 % gestiegen. Die Anzahl und Taktung der Buslinien wurde in dieser Zeit nicht erhöht. 

    Ich fordere:

    • Bezahlbare Mobilität für alle
    • Direkte Busverbindung von Ergolding zur Hochschule Schönbrunn
    • Kostenlose Nutzung des ÖPNV für unsere Kinder. Das entlastet Eltern und Schulen von Bürokratie. Die Finanzierung gelingt durch Einsparung der Verwaltungskosten der Schülertickets.
    • Mehr Tempo-30-Zonen und Spielstraßen
    • Stadt- und Regionalplanung, die auf kurze Wege für die Grundversorgung wert legt.

    Wir wollen Ergolding so gestalten, dass wir und insbesondere unsere Kinder darin gut und sicher leben können. Die Orte der Grundversorgung (Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen, Kitas, etc.) müssen ohne Auto erreichbar sein.


    Weniger Bürokratie wagen

    Die ÖDP ist die „Schlanke-Staat-Partei“! Meine erste ÖDP-Aktion war 1998 Jahren das erfolgreiche Senatsvolksbegehren. Seit damals setzen wir uns für eine effiziente Regierung und Verwaltung ein, die zum Wohle der Allgemeinheit agiert.

    Die Ausgaben für Verwaltung steigen in Ergolding seit Jahren immer weiter. Das hat nicht nur externe Gründe, sonder liegt auch an der heimischen Rathauspolitik.

    Für Ergolding fordere ich: 

    • Konsequente Digitalisierung der Verwaltung
    • Abschaffung überflüssiger Vorgaben in den Bebauungsplänen
    • Papierloses Rathaus

    Aus Fremden werden Freunde

    Ich habe mich 2015 dem Ergoldinger Helferkreis für Asylsuchende angeschlossen. Die Arbeit dort war für mich in vielerlei Hinsicht eine lehrreiche und spannende Erfahrung.

    Es kamen sehr viele höchst unterschiedliche Menschen zu uns. Die Fragen der meisten Menschen waren jedoch immer die gleichen:

    • „Wo kann ich arbeiten?“
    • „Wo kann ich wohnen?“
    • „Wo kann ich Deutsch lernen?“

    Alle drei Fragen musste ich damals damit beantworten, dass nichts davon bei uns erlaubt sei. Sie müssen erst einmal diverse Verfahren abwarten, bis Arbeit, Wohnungssuche oder Deutschkurs möglich sind.

    Trotzdem haben in den letzten knapp zehn Jahren ausnahmslos alle meiner Schützlinge famos integriert. Sie arbeiten als Elektriker, Lehrer, Ärzte oder Maschinenbauer. Aus den Fremden von damals sind oftmals echte Freunde geworden. Unsere Kinder spielen zusammen und wachsen in eine hoffentlich friedliche Gemeinschaft hinein.

    Freilich war der Weg bis hierhin oftmals steinig und mühsam. Und leider waren die deutschen Behörden und Verordnungen mehr Hindernis als Hilfe. Diese Hürden und Schikanen erschweren nicht nur die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt sondern schüren zudem Vorurteile und Ausgrenzung.

    Ich fordere daher:

    • Abschaffung von Arbeitsverboten für Asylbewerber
    • Leichtere Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse
    • Freie Wahl des Wohnorts für Geflüchtete

    Die Politik muss endlich aufhören, so zu tun, als wären Zuwanderer in erster Linie eine Belastung für unsere Bevölkerung. Das sind sie nämlich nicht. Volkswirtschaftlich profitiert Deutschland enorm von der Zuwanderung und könnte das noch in weitaus stärkerem Maße tun, wenn wir die entsprechenden Hürden abbauen.

    Aktuell machen vor allem die rechten Parteien die Zuwanderer für alle Miseren in unserem Land verantwortlich. Sie fördern damit das Misstrauen zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft und hoffen, davon an der Wahlurne zu profitieren.

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

    So steht es in unserem Grundgesetz. Dieser Satz gilt für alle Menschen, egal welcher Herkunft.

    Ich fordere Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu auf, unsere im Grundgesetz verankerten Menschenrechte zu verteidigen.

    Widersprechen Sie, wenn jemand über unsere Mitmenschen hetzt, nur weil Sie anders aussehen, sprechen oder woanders geboren wurden. Egal, ob am Stammtisch, in der Arbeit oder in den Parlamenten: Verteidigen Sie unsere Grundrechte gegen populistische Stimmungsmacher.

    Zuwandererinnen und Zuwanderer sind ganz normale Menschen. Mit ganz normalen Menschenrechten. Und das muss auch so bleiben.


    Waldbau in schwierigen Zeiten: Esst mehr Rehe!

    Unsere Wälder kämpfen mit dem neuen Klima. Weniger und ungleichmäßigere Niederschläge sowie heiße und lange Sommer setzen unseren Bäumen zu.

    Der rasche Umbau von Fichtenmonokulturen zu widerstandsfähigeren Mischwäldern ist dringend geboten.

    Liebe Leserinnen und Leser:

    Bitte gehen Sie zu Ihrem lokalen Jäger. Kaufen Sie sich ein Stück leckeres Reh. Rehfleisch schmeckt hervorragend und ist super gesund. Außerdem tun Sie mit dem Verzehr unserem Wald, unserer Natur und damit uns allen einen großen Gefallen.

    Vielen Dank.


    Lebenslauf

    • Geboren am 07.11.1982 in Landshut
    • 1989 – 1993 Grundschule Ergolding
    • 1993 – 2002 Hans-Leinberger-Gymnasium, Landshut
    • 2002 – 2003 Zivildienst am Zentrum für Umwelt und Kultur, Benediktbeuern
    • 2003 – 2008 Studium der Energietechnik an der Otto von Guericke Universität, Magdeburg
    • 2008 – 2010 Entwicklungsingenieur bei der SolarNext AG, Rimsting
    • 2010 – 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotion am Institut für Gebäude- und Raumklimatechnik des E.ON energy research centers der RWTH Aachen 
      (Link zur Dissertation)
    • 2015 – 2019: Projektleiter L+C Huber Grundstücks GmbH & Co.KG, Ergolding
    • 2019 – 2023: Fachplaner für Gebäude- und Versorgungstechnik bei der SEHLHOFF GmbH, Landshut
    • Seit 2023: Ingenieur für Energie- und Versorgungstechnik bei der SCHOTT AG, Landshut
       

    Nebentätigkeiten

    • Geschäftsführer FAHOBA GmbH
    • Beirat Biomasseheizwerk Furth GmbH & Co.KG

    Mitgliedschaften

    • Bund Naturschutz
    • Bundesverband Windenergie e.V.
    • Deutscher Alpenverein e.V.
    • Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg – Rosenheim (B15 neu) e.V. von 1974
    • Johanniter Unfallhilfe
    • Let’s Do Moor e.V.
    • Ökologisch Demokratische Partei, Ortsvorsitzender in Ergolding
    • Pro Asyl e.V.
    • Katholische Kirche
    • Verein der Förderer der Forschung und Lehre in der Raumklimatechnik e.V.
    • Verkehrsclub Deutschland e.V. (Beisitzer im KV Landshut)
    • Waldbesitzervereinigung Landshut w.V.

    Hobbys

    Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Familie und Freunden. Wir gehen Bergsteigen oder machen gemeinsame Radltouren.

    Darüber hinaus arbeite ich mit viel Freude im Wald. Ich pflanze und pflege kleine Bäume und ernte die großen. Dabei ist mir die natürliche Entwicklung der Flora und Faune besonders wichtig.

    Außerdem bin ich ein passionierter Schafkopfer und freu mich immer über ein schönes Blatt.


    Kontakt

    Bitte zögern Sie nicht, mich zu Fragen oder Anmerkungen zu meinen poltischen Zielen zu kontaktieren:

    max.huberoedp.de

     


    Unterstützung und Spenden

    Sie können meinen Wahlkampf mit einer Spende direkt an den ÖDP Kreisverband Landshut oder den ÖDP Ortsverband Ergolding unterstützen.

    ÖDP Kreisverband Landshut
    IBAN: DE91 7435 0000 0004 1834 52
    BIC: BYLADEM1LAH

    ÖDP Ortsverband Ergolding
    IBAN: DE35 7435 0000 0001 7250 25
    BIC: BYLADEM1LAH

    Bitte senden Sie parallel zu Ihrer Spende eine E-Mail mit Ihren Kontakt-Daten an landshut@oedp.de, damit wir Ihnen am Jahresende eine Spendenquittung ausstellen können.

    Bitte beachten Sie: Die ÖDP tritt für eine saubere und faire Demokratie ein. Wir verzichten daher auf Spenden von Firmen und Konzernen (Spenden von juristischen Personen).

     

    Hinweis zur Steuer

    Spenden an politische Parteien sind steuerlich absetzbar. Mit Ihrer Steuererklärung bekommen Sie bis zur Gesamtspende von 1.650 € (bei Verheirateten gemeinsam bis 3.300 €) 50 % der Spende vom Finanzamt zurückerstattet. (§ 34 g EStG.) Übersteigt Ihre Spende die oben genannten Summen, so erhalten Sie für diesen darüberhinausgehenden Betrag eine Steuererstattung gemäß Ihrem persönlichen Steuersatz (§ 10 b EStG.)

     

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